Rückschlag für die deutsche Mannschaft im zweiten Spiel. Deutschland unterliegt Serbien 0:1. Dabei wollte das DFB-Team doch schon den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen. Milan Jovanovic machte mit seinem Treffer in der 38. Minute die Gruppe D wieder spannend.
Eine interessante Rolle spielte auch der Schiedsrichter Alberto Undiano aus Spanien. In der ersten Halbzeit zeigte er für jedes noch so kleine Foul die gelbe Karte. Besonders betroffen davon war Miroslav Klose der nach einem dummen und unnötigen, aber nicht hartem Foul die Gelb-Rote Karte erhielt. Deutschland musste ab der 37. Minute mit 10 Mann auskommen.
Das deutsche Team startete in der gleichen Aufstellung die auch schon beim gelungen Auftakt gegen Australien begann. In der serbischen Mannschaft gab es gegenüber der Auftaktniederlage gegen Ghana drei personelle Änderungen.
Neven Subotic ersetzte den gesperrten Aleksandar Lukovic, Milos Ninkovic spielte für Marko Pantelic und Zdravko Kuzmanovic übernahm den Platz im defensiven Mittelfeld von Nenad Milijas. Serbien wollte den Fehlstart gegen Ghana möglichst vergessen machen.
Beide Mannschaften hatten erste Chancen durch Fernschüsse oder Direktabnahmen. Diese verfehlten aber das Tor. Deutschland spielte aber bei weitem nicht so sicher wie im Auftaktspiel. Auch fehlte der Spielwitz und die technische Überlegenheit. Zum einen lag es sicher daran das Serbien sehr gut stand und gut verteidigte, aber eben nicht nur daran.
In der 37. Minute dann der Platzverweis von Klose und quasi im anschließenden Spielzug das 0:1 durch Milan Jovanovic der eine Ablage von Zigic ohne Probleme aus kurzer Distanz im Tor der Deutschen unterbrachte. Kurz vor der Halbzeitpause dann noch einen riesige Torchance für die Deutschen. Ein Schuss von Sami Khedira knallte unter die Querlatte. Doch leider sprang der Ball nicht ins Tor, sondern heraus.
Mit dem 0:1 ging es dann auch in die Halbzeitpause. Ohne Wechsel startete die 2. Halbzeit. Deutschland drängte auf den Ausgleich. Özil und Khedira sollten abwechselnd die Rolle von Klose übernehmen. Gute Möglichkeit in der 55. Minute dann für Bastian Schweinsteiger. Seinen Schuss aus etwa 20 Metern konnte Serbiens Torhüter Vladimir Stojkovic gerade noch parieren.
Das gab der deutschen Mannschaft wieder etwas Auftrieb. Lukas Podolski hätte dann zum Retter der Deutschen werden können. Kurz hintereinander vergab er zwei gute Möglichkeiten. Erst stand er frei vor dem Torhüter, vergab aber aus spitzem Winkel und dann verschoss er auch noch einen Strafstoß nach einem Handspiel von Vidic.
In der 67. Minute wäre das Spiel dann fast entschieden gewesen. Wieder war es Jovanovic der mit einem Pfostenschuss für höchste Gefahr im deutschen Strafraum sorgte. Löw reagierte und brachte für Özil und Müller, Marko Marin und Cacau. Doch die deutsche Mannschaft konnte sich nicht wirklich gute Chancen erspielen.
Löw brachte für die letzten 15 Minuten für Holger Badstuber auch noch Gomez. Podolski und Marin versuchten es immer wieder über die linke Seite doch ohne Erfolg. Insgesamt hat Serbien das deutsche Team wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Und so kommt es am kommenden Mittwoch zu echten Endspielen in Gruppe D.
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