Die Deutsche Fußball-Bundesliga gehört zu den spielstärksten Fußball-Ligen der Welt. Obwohl sich der Charakter der Bundesliga in gut 45 Jahren grundlegend gewandelt hat, ist die Faszination, die sie auf ihre Fans ausstrahlt, geblieben. Die 1963 eingeführte Fußball-Bundesliga ist die höchste Spielklasse im deutschen Profifußball. 18 Mannschaften spielen jeweils in einem Hin- und Rückspiel gegeneinander.
Für einen Sieg werden drei, für ein Unentschieden jeweils ein Punkt vergeben. Nach 34 Spieltagen ist der an der Tabellenspitze stehende Verein Deutscher Meister, die beiden letzten Mannschaften steigen ab in die 2. Bundesliga, der drittletzte Verein trägt zwei Relegationsspiele aus gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.
Weitere Spitzenplätze in der Bundesliga berechtigen zur Teilnahme an der Champions League und an der UEFA Europa League, den beiden lukrativen europäischen Fußball-Wettbewerben. Neben der sportlichen Qualifikation müssen die Vereine den Lizenzbedingungen der Deutschen Fußball Liga gerecht werden. Für eine gesunde wirtschaftliche Grundlage der Vereine sorgen die Stadien, in denen die Mannschaften ihre Heimspiele austragen, und Sponsoren aus der Wirtschaft.
Nachdem der Deutsche Fußballmeister bis 1963 in Regionalgruppen- und Finalspielen ermittelt wurde, führt der Deutsche Fußballbund in der Saison 1963/1964 die Profi-Bundesliga mit zunächst 16 Mannschaften ein. Die Qualifikationskriterien der ersten Saison waren die Platzierungen in den vergangenen zehn Spieljahren und ein mit Flutlicht und mindestens 30.000 Zuschauerplätzen ausgestattetes Stadion. In den Sechziger Jahren konnte die Bundesliga in den europäischen Wettbewerben nur selten mithalten. Bis 1969 gewann in jeder Saison ein neuer Verein die Deutsche Meisterschaft. 1973 wurden die Trikots der Spieler von Eintracht Braunschweig erstmals als Werbeträger eingesetzt.
In den Siebziger Jahren beherrschten die Vereine Borussia Mönchengladbach und Bayern München die Bundesliga und gewannen zeitweilig jeweils drei Mal hintereinander die Meisterschaft. Nach der deutschen Wiedervereinigung gelang es nur wenigen Fußballmannschaften aus den östlichen Bundesländern, sich in der 1. Bundesliga zu etablieren. Durch die Vermarktung der Spielberichterstattung an die Fernsehsender wurde die Kommerzialisierung der Liga vorangetrieben. Die zunehmende Spielstärke der Bundesliga spiegelte sich an den vielen europäischen Erfolgen der deutschen Vereine wieder.
Erfolgreiche ehemalige Bundesliga-Spieler wie Uwe Seeler, Günther Netzer oder Franz Beckenbauer haben sich durch ihren legendären Ruhm, durch ihre Arbeit als TV-Moderatoren bei der Spielberichterstattung oder durch ihre Funktionen in nationalen und internationalen Fußballgremien auch nach ihrem Ausscheiden aus dem aktiven Sport ein hohes gesellschaftliches Ansehen erworben.
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Günther Netzer
Ich muss irgendwie immer unweigerlich schmunzeln wenn ich den seh! Weiß auch nicht warum!
Kommentar von Marko — 29. Mai 2009 @ 14:31