Der FC Bayern München hat den Einzug ins Halbfinale des UEFA-Cup geschafft. Aber wie… Das 1:1 aus dem Hinspiel in München war eine relativ schlechte Ausgangsposition. Also musste in Getafe möglichst ein Sieg her. Doch an einen Sieg war nicht zu denken. Der FC Getafe, schon ab der 5. Minute mit einem Mann weniger, stellte sich konsequent hinten rein und wartete auf Konterchancen.
Die Bayern fanden das ganze Spiel über kein wirkliches Mittel diese Abwehr zu knacken. Und so kam was kommen musste: In der 44. Minute ging der FC Getafe durch ein Tor von Contra mit 1:0 in Führung. Und bei diesem Tor sah die Abwehr des FC Bayern mehr als schlecht aus.
Die zweite Halbzeit brachte ebenfalls kaum wirkliche Torchancen des FC Bayern. Die halbherzigen Versuche scheiterten meist bereits in der Abwehr. Und den Bayern wurde so langsam die Zeit knapp. Erst in der 89. Minute kam die Erlösung durch Franck Ribéry. Mit seinem Treffer zum 1:1 rettete er die Bayern in die Verlängerung.
Doch es sollte noch schlimmer kommen. In der Verlängerung gab es gleich zwei Paukenschläge: Casquero (91.) und Braulio (93.) brachten den FC Getafe innerhalb von 2 Minuten mit 3:1 in Führung, eigentlich schien das damit gelaufen zu sein. Doch wieder mal was es Glück und Luca Toni. In der 115. Minute nutzte er einen Torwartfehler aus und erzielte das 3:2 und in der 120. Minute sogar das 3:3.
Damit dürfen die Bayern also weiterhin vom Titel-Triple träumen.
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